HEINRICH-HARTMANN-HAUS

Franziska Kunath - Bilder aus Landschaften

 

                                                              23. August - 6. Oktober 2013

 

Wesen in der Landschaft, Öl auf Leinwand

  Unter dem Titel „Bilder aus Landschaften“ präsentiert Franziska Kunath aus Röhrsdorf bei Meißen Gemälde und Tuschezeichnungen, die dem traditionsreichen Genre der Landschaftsmalerei angehören, aber doch ganz anders sind als klassische Landschaftsdarstellungen. Ihre Gemälde und Zeichnungen sind Ergebnisse eines intensiven Gesprächs mit der sie umgebenden Landschaft und Natur, die sie in ihrer unmittelbaren Umgebung findet. Ihre Farbpalette wird v.a. von Grün- und Blautönen dominiert, mit Erdfarben setzt sie behutsam Akzente. Sie lässt die Vegetation über die Leinwand wuchern und eigenwillige Formationen ausbilden, die Fabelwesen manchmal ähnlicher sind als konkret erkennbaren Pflanzen. So bekommt ihre Malerei etwas zauberhaft-romantisches. Der Betrachter kann in ihrer Malerei sein vom Zivilisationsmüll ermüdetes Auge auf Erholungsreise schicken.

 

 

Spurensuche

MT-Sachs

 

"Spurensuche"

Assemblagen und Collagen

Kurt Teubner  und  Michael-Thomas Sachs

Ausstellungszeitraum: 19.10. - 16.12.2012

Peter Wagler

Fußspur, Peter Wagler

 

Peter Wagler

Graphik - Bücher - Texte - Objekte

Der in einer alten Mühle bei Freiberg lebende Künstler Peter Wagler beherrscht die Kunst des schreibenden Bildermachens, ist dem unterirdischen Sein auf der Spur und sieht als Künstler zwischen die Spalten der Welt.

Ausstellungszeitraum: 13.04. - 29.07.2012

vergessene Orte

 Arndt Gaube

 

"vergessene Orte"

Fotografie von Arndt Gaube

Ausstellungszeitraum: 31.08. - 07.10.2012

Wegzeichen 09

 

 

16.01. – 22.03.2009

"Wegzeichen 09"

Peggy Albrecht/Chemnitz, Michael Backhaus/Chemnitz, Lenka Brezinovà/Sokolov, Marcel Kabisch/Frankenberg, Danilo Peysa/Dresden, Silvio Zesch/Dresden

Die erste Ausstellung des Jahres „WEGZEICHEN 09“ – eine breit gefächerte Schau unter dem Motto „Junge Kunst aus Tschechien und Sachsen“ bietet eine Menge Gesprächsstoff sowohl innerhalb der einzelnen Metiers, als auch in der Zusammenstellung von Malerei, Grafik, Fotografie und Objektkunst. Ziel der alljährlich ersten Ausstellung des Jahres ist es stets, Kunst aus ganz Sachsen zu zeigen. In den Zeichnungen der Tschechin Lenka Brezinovà sind Kontraste am wenigsten zu finden. Hauchzart vermittelt ihre diffusen Bilder eher eine Ahnung als eine Form, was durch den bewussten Verzicht auf Titel noch unterstrichen wird. Anders bei Peggy Albrecht aus Chemnitz. Titel wie „Verkehrsnetze“, „Siedlungsgebiet“ oder „Verschlungene Wege“ deuten das zentrale Thema der Künstlerin an: „Mich interessieren die Zivilisation und urbane Dinge.“ Die 34-jährige Chemnitzerin hat sich bereits während ihres Studiums in Schneeberg stark auf die freie Malerei konzentriert.
Der 1977 geborene Frankenberger Marcel Kabisch zeigt neben seinen Objekten „Faltboot“ und „42-Eck“ eigens für die Ausstellung gefertigte Holzschnitte mit locker jugendlichem Inhalt.
Die Dresdner Danilo Peysa und Silvio Zesch sind beide bereits von den 100 Sächsischen Grafiken bekannt und können die „Dresdner Schule“ ihrer Arbeiten nicht leugnen. Peysa besticht mit einer Serie sehr dicht strukturierter Monotypien,  mit hintergründigen Alltagsszenen.
Der Chemnitzer Fotograf Michael Backhaus, bekannt durch seine Dokumentation des Gebäudeabrisswahns in  der Chemnitzer Innenstadt, präsentiert sich innerhalb dieser Ausstellung von seiner anderen Seite – geglückte Schnappschüsse aus den 70-ern, mit einem Geschmack vergangener DDR-Realität.