HEINRICH-HARTMANN-HAUS

Aktuelle Ausstellung

 

 

   

MAIL ART PROJECT

 

7 x 5 Collagen

       

 

Ausstellung vom 5. April – 2. Juni 2019

 

   

Jutta Henker, Deutschland (Mail Art Project)

 

Hans Heß, Deutschland (Mail Art Project)

 

Nadine Lenain, Frankreich (Mail Art Project)

 

Emilia Gaube, 11 J., Seepferdchen (Mal- und Zeichenzirkel)

 

Lucinda Klemm, 10 J., Wolf im Mondlicht (Mal- und Zeichenzirkel)

 

Emma Dietrich, 13 J., Landschaft (Mal- und Zeichenzirkel)

 

7 x 5 – Collagen
Mail Art-Project von Hans Heß (Schwarzenberg)

Ausstellung (im Erdgeschoss) vom 5. April bis 2. Juni 2019

Eröffnung der Ausstellung am 5. April 2019 um 19 Uhr
Einführung: Brigitta Milde, Kunsthistorikerin

 

Mail Art heißt auf Deutsch: Kunst per Post. Über ein weltweites Netzwerk schickt man sich kleine Kunstwerke auf dem Postweg zu und lässt dabei auch die Post selbst in Form von Stempeln, Briefmarken und Vermerken „mitspielen“. Bei Mail Art kommt es vor allem auf das Mitmachen und die Kommunikation untereinander an und es spielt keine Rolle, ob die Teilnehmer professionelle Künstler oder Hobbykünstler sind. Auch Kinder oder nur gelegentlich Kreative können daran teilnehmen. Meist wird zu einem speziellen Thema aufgerufen, mitunter werden die gesammelten Beiträge später auch ausgestellt und es gibt eine Dokumentation des Projektes in Form eines Heftes mit Abbildungen und den Adressen der Teilnehmer.
Der Schwarzenberger Künstler Hans Heß war seit den 1980er Jahren in der Mail Art-Szene aktiv, deren Reiz gerade zu DDR-Zeiten darin bestand, mit der „weiten Welt“ in Kontakt zu treten. Mit mehreren eigenen Projekten war er seit 1990 in die Öffentlichkeit gegangen, u.a. mit „Alphabet“, „Herbarium“ (1995), „Art-Match-Box“ (1996) und „Frottage“ (1997).
Collagen im kleinen Format von 7 x 5 cm waren eher zufällig unter Verwendung alter Pergamintüten für Fotonegative im Herbst 2015 entstanden. Sie erregten unter Künstlerfreunden großes Interesse. Anlass genug, daraus ein Mail Art-Projekt zu initiieren, das ganz offensichtlich eine besondere Anziehungskraft durch die Größe ausübte: 147 Teilnehmer aus 27 Ländern sandten ihre Beiträge von 2016 bis 2018 an Hans Heß. Nach dessen unerwartetem Tod Anfang Februar werden diese nun erstmals im Heinrich-Hartmann-Haus gezeigt.

 

 

Parallel zu dieser Ausstellung zeigen wir im Obergeschoss vom 5. April bis 2. Juni 2019:

„Übung macht den Meister!“
Kinder des Mal- und Zeichenzirkels im Heinrich-Hartmann-Haus zeigen Malerei, Grafik, Objekte und Installationen

Eröffnung der Ausstellung am 5. April 2019 um 15.30 Uhr
Einführung: Alexander Stoll
Die ausstellenden Kinder sind anwesend.

 

Etwa acht bis zehn Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren aus Oelsnitz und Umgebung besuchen regelmäßig den Mal- und Zeichenzirkel im Heinrich-Hartmann-Haus. Neben der Vermittlung zeichnerischer und gestalterischer Grundlagen erproben die Kinder immer auch außergewöhnliche Techniken und beschäftigen sich mit den Themen und Motiven aus den aktuellen Ausstellungen der Galerie. Die Ausstellung zeigt Werke aus den letzten drei Jahren. Im Mittelpunkt stehen Malereien zum Thema „Tier“, mit dem sich die Kinder über einen längeren Zeitraum von der Skizze bis hin zum fertigen Bild auseinandergesetzt haben. Darüber hinaus werden u.a. auch Collagen, Objekte mit Tuschezeichnungen, gedruckte Arbeiten und eine Rauminstallation vorgestellt.


Begleitveranstaltung:
Sonntag, 26. Mai, 16 Uhr: Öffentliche Führung durch beide Ausstellungen

Museumspädagogisches Angebot:
Mit Schere, Leim und Stempel
Wir gestalten Collagen. (geeignet ab Klassenstufe 2)
Wir bitten um Anmeldung per Telefon oder E-Mail.

Führungen, Ausstellungsgespräche und museumspädagogische Angebote für Kindergärten und Schulklassen, Gruppen und Vereine nach Vereinbarung.

HEINRICH-HARTMANN-HAUS
Untere Hauptstraße 16
09376 Oelsnitz/Erzgebirge
Telefon 037298 17756
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www.heinrich-hartmann-haus.de

Öffnungszeiten
Do 9 – 17 Uhr
Fr, Sa, So 14 – 18 Uhr
Achtung: am 19.4. (Karfreitag) und 30.5. (Himmelfahrt) geschlossen

Die Galerie wird gefördert von der Stadt Oelsnitz/Erzgeb. und dem Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen.